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Ladebooster VCC 1212-30
VCC 1212-30 | 12V 30A Ladebooster
  • Ladebooster
  • für Wohnmobile
  • 12V 30A
  • für GEL/AGM/LiFePO4
    •  

156,94 € *
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Ladebooster VCC-1212-50
VCC 1212-50 | 12V 50A Ladebooster
  • Ladebooster
  • 12V 50A
  • Für LiFePO4 ab 100Ah
  • für GEL/AGM/LiFePO4
284,34 € *
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Ladebooster VCC 1212-70
VCC 1212-70 | 12V 70A Ladebooster
  • Ladebooster
  • 12V 70A
  • Für LiFePO4 ab 140Ah
  • für GEL/AGM/LiFePO4
    •  

379,52 € *
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Ladebooster VCC1212-90
VCC 1212-90 | 12V 90A Ladebooster
  • Ladebooster
  • 12V 90A
  • Für LiFePO4 ab 200Ah
  • für GEL/AGM/LiFePO4
    •  

438,22 € *
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Orion-Tr Smart 24V/24V-17A
Orion-Tr Smart 24V/24V-17A
  • galvanisch isoliert
  • 24V-24V 17A
  • Bluetooth
  • D+ Erkennung
264,24 € *
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Ladebooster 24V
Ladebooster 24V<>12V
  • 25A: 12V<>24V, 24V>24V
  • 45A: 24V>12V
  • Auch für Lithium
  • galvanisch isoliert
ab 301,21 € *
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VCC 1212-20 | 12V 20A Ladebooster für Wohnwagen
VCC 1212-20 | 12V 20A Ladebooster für Wohnwagen
  • Ladebooster
  • für Wohnwagen
  • 12V 20A
  • für GEL/AGM/LiFePO4
    •  

ab 156,94 € *
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12V VBCS Triple | Ladegerät + Ladebooster + Laderegler
12V VBCS Triple | Ladegerät + Ladebooster +...
  • Ladebooster
  • 230V Netzladegerät
  • MPPT Solarladeregler
  • 3 in 1 Gerät
    •  

ab 632,64 € *
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Ladebooster

 

Warum sollte man einen Ladebooster im Wohnmobil verbauen? Ein Booster verbindet die Starterbatterie mit der Wohnmobilbatterie und ermöglicht so die Batterieladung während der Fahrt. Das macht im Prinzip auch ein Trennrelais. Aber: Gerade neuere Fahrzeuge ab Euro 5 haben eine geregelte Lichtmaschine, sodass bei einem einfachen Trennrelais die Ladung der Wohnmobilbatterie nicht mehr funktioniert. Im Ladebooster hingegen ist eine Technik verbaut, die diese Ladespannung wieder anhebt. Ein weiterer Vorteil, der auch bei älteren Fahrzeugen zum Tragen kommt: Im Ladebooster kann man eine definierte Ladekennlinie einstellen. So, dass die Wohnmobilbatterie auch dann optimal geladen und nicht überladen wird, wenn man mit vollen Akkus losfährt oder sehr lange Strecken fährt.


Ladebooster max. 60% der Lichtmaschinenleistung.

Vor dem Kauf eines Ladeboosters für das Wohnmobil sollte geprüft werden, welche Leistung die Lichtmaschine bringt. Gerade bei alten (z.B. alte Bullis) wie auch kleinen (Pkw, Minicamper) Fahrzeugen ist eventuell eine recht schwache Lichtmaschine verbaut. Hier läuft man Gefahr, dass die Leistung der Lichtmaschine nicht für den Fahrzeugbetrieb UND die Batterieladung gleichzeitig ausreichend ist. Das wird dann unschön, wenn die Lichtmaschine nicht ausreichend gekühlt wird und überhitzt. 

Die Faustregel besagt: Der Ladebooster sollte maximal 60% des Stroms, den die Lichtmaschine produziert, ziehen. mit einem 12V Ladebooster ist man zu 99% auf der sicheren Seite.

Zumindest, wenn man fährt. Lässt man den Motor im Stand laufen, damit der Ladebooster die Wohnmobilbatterie nachladen kann, ist noch zu beachten: Alte Lichtmaschinen bringen eventuell nicht die 100% Leistung. Neue Lichtmaschinen können im Standgasbetrieb heiß werden.

Meine Empfehlung: 50A Ladebooster von Votronic. Dieser kann auf 30A Ladestrom limitiert werden. Das reicht für die meisten Fälle aus. Bei einer Stunde Fahrt wird die Wohnmobilbatterie um 30Ah wieder aufgeladen. 

Wer sich höhere Ladeströme wünscht, bzw. wer den Ladebooster als primäre Energiequelle nutzen und das Maximum an Ladestrom ziehen möchte, der sollte vorher nochmal schauen, wie viel Leistung die Lichtmaschine bringt. 

Ladebooster im Wohnmobil

Was ist ein Ladebooster / Ladewandler?

Ladebooster ist ein Batterie-zu-Batterie Ladegerät (B2B), mit dem aus einer Batterie (Starterbatterie) eine zweite Batterie (Wohnraumbatterie) während der Fahrt aufgeladen werden kann. Richtigerweise heißen diese Geräte eigentlich Ladewandler. Leider muss ich zu Anfang gleich mal die Illusion aus dem Weg räumen, dass ein 12V Ladebooster, durch das Wort Booster irgendetwas boosten würde. Es ist nichts anderes als ein Batterieladegerät wie man es als 230V Version in jedem Wohnmobil kennt. Jedoch verfügen Ladewandler meist über einige kleine Zusatzfunktion, wir zum Beispiel die Spannungsüberwachung der Starterbatterie, damit diese nicht beim Laden der Aufbaubatterie aus Versehen entladen wird (Votronic Ladewandler). Ladebooster aktivieren sich erst nach dem Start des Motors, durch das D+ Signal der Lichtmaschine automatisch was einen zusätzlichen Schutz vor Entladung der Starterbatterie ist. Nur wenn der Motor läuft, kann der Ladebooster Wohnmobil Batterien laden.

So funktioniert ein Ladebooster: Wohnmobil Aufbaubatterien während der Fahrt aufladen.

Ladebooster werden zwischen Versorgungsbatterie und Starterbatterie angeschlossen. Nach dem Motorstart schalten sich Ladebooster selbstständig ein, warten bis die Lichtmaschine die Starterbatterie aufgeladen hat, und beginnen dann mit dem Laden der Wohnraumbatterie. Ladewandler heben die Eingangsspannung auf die vorgeschriebene Ladespannung der Versorgungsbatterie an, was zu einer schnelleren und besseren Batterieladung führt. Ständig werden alle Batteriespannungen überwacht. Ein Spannungsabfall durch zu geringe Kabelquerschnitte werden vom Ladebooster ausgeglichen.

Lohnt der Einbau eines 12V Ladebooster im Wohnmobil?

Früher hat man immer gesagt, mit ausreichend dicker Verkabelung zwischen der Starterbatterie und der Bordbatterie kann man sich einen Ladebooster sparen. Seit der Abgasnorm Euro 5 sieht es jedoch anders aus. Meine Erfahrung an Kundenfahrzeugen zeigt, dass je nach Hersteller und Schadstoffklasse die Ladespannung der Lichtmaschine nach nicht nachvollziehbaren Parametern nach einer gewissen Fahrzeit abgesenkt wird. Ich habe schon nach 30 Minuten Fahrzeit eine Ladespannung von nur noch 13,2-13,5V an der Lichtmaschine gemessen. Das bedeutet natürlich, dass die Aufbaubatterie im Wohnmobil ohne Ladebooster nur noch sehr langsam bis gar nicht mehr geladen wird. In bestimmten Fällen kam es sogar zu einer Entladung der Aufbaubatterie kommen. Vor allem dann, wenn für die Fahrzeit viele elektrische Verbraucher im Fahrzeug, wie Licht, Scheibenwischer, Sitzheizung... , in Betrieb sind. Bei Lithium Batterien (LiFePo4) kommt es sogar noch eher zum Entladen, da diese mit 13,3V deutlich über der Normalspannung von Bleibatterien liegen. Bei Wohnmobilen ab Euro 5 macht somit ein Ladebooster auf jeden Fall Sinn. Votronic Ladebooster haben diese Problematik durch eine spezielle Spannungsanpassung der Eingangsspannung hervorragend im Griff und laden die Aufbaubatterie auch bei Euro 5 und Euro 6 Fahrzeugen schnell und zuverlässig auf.

Welchen Ladebooster soll ich kaufen?

Das Angebot der Ladewanlder deckt alle Anforderungen im Campingbereich umfassend ab. Von 20-90A Ladestrom kann ich für fast jeden Einsatzbereich den passenden Ladewandler anbieten. Nachfolgend eine kurze Erklärung der verschiedenen Ladewadler: 

  • 12V Ladebooster 
    Ladebooster die beidseitig nur mit 12V arbeiten (Standard Wohnmobil). Beginnend beim kleinen VCC1212 30 Ladebooster der für alle Wohnmobile bis 300 Ah Batteriekapazität geeignet ist, folgt die Serie Ladebooster 12V Li/Pb von 50, 70 & 90 Ampere. Alle drei Ladewandler können im Ladestrom begrenzt werden und alle 12V zu 12V Wandler haben die Funktion der Ladeerhaltung der Starterbatterie, wenn die Wohnraumbatterie voll aufgeladen ist.
  • 24V Ladebooster
    24V Ladebooster von Votronic gibt es in vier Ausführungen von 25-45A. 24V Ladewandler können aus den 24V Starteratterien 12V Wohnraumbatterien laden. 
  • Ladebooster für Wohnwagen
    Speziell für Gespanne gibt es einen Ladebooster mit 20A Ladestrom, damit die Steckdose der Anhängekupplung nicht überlastet wird. Wohnwagen Ladewandler können genauso alle gängigen Batterietypen im Wohnwagen aufladen. 
  • VBCS Triple (Ladegerät + Ladebooster + MPPT Laderegler)
    Vor allem für Selbstausbauer interessant ist der 12V Kombilader VBCS Triple mit Ladewandler, 230V Batterieladegerät und MPPT Solarladeregler. Mit nur einem Gerät haben Sie alle Ladequellen abgedeckt. Leider verträgt der MPPT Regler nur eine geringe Solarspannung, weshalb es nicht möglich ist, mehrere Module in Reihe zu halten! 
  • VAC Triple (Batterieladegerät + Ladewandler)
    Ladewandler und Ladegerät, welches auch mehr Ladestrom für die Starterbatterie bereitstellt. Eher ein Nischenprodukt, welches nur für besondere Einsatzzwecke dient. 

Meine Ladewandler Empfehlung

Wer nicht viel umbauen möchte, dem empfehle ich den 50A Ladewandler von Votronic. Er ist auch für schwächere Lichtmaschinen nutzbar, kann beispielsweise auf 30A limitiert werden. Wir haben auch einen 30A Ladebooster für 12V im Sortiment, jedoch ist der 50A von Votronic meiner Erfahrungen nach das zuverlässigere Modell.

Bei höheren Ladeströmen sollten Sie vorher die Kabelquerschnitte überprüfen. In den meisten Fällen müssen dickere Kabel zwischen Ladewandler und den Batterien verlegt werden. Die Leitungen und auch das Trennrelais im Elektroblock sind meist nicht für hohe Ströme ausgelegt. Daher lässt sich meist nur ein 25A  oder 30A Ladebooster nachrüsten. 25-30A Ladestrom kann fast jedes Wohnmobil und das ist ausreichend für Batteriebänke bis 300Ah. Wenn Sie einen größeren Ladebooster einbauen wollen, muss die Verkabelung geprüft werden, 14mm² sollten hier mindestens liegen, sonst muss eine zusätzliche Leitung verlegt werden, was je nach Fahrzeug einen deutlichen Arbeitsaufwand bedeuten kann. Der Standardmäßige Anschluss zwischen Starterbatterie und Elektroblock (Trennrelais) kann beim 50A Ladebooster oft auch nicht erfolgen, da der Elektroblock meist den hohen Dauerstrom von 50A nicht gewachsen ist. Also Vorsicht - befragen Sie im Zweifel den Hersteller des EBL nach einer Freigabe für den maximalen Ladestrom.

schaltplan-ladebooster

Ladebooster einbauen

Der Einbau eines kleinen Ladebooster gestaltet sich recht einfach. Der Booster wird so nah wie möglich am Elektroblock angeschlossen. Dazu wird der Booster in die Leitung der Starterbatterie eingeschleift. Im Idealfall reicht es sogar schon aus, Plus und Minus der Ladekabel einfach durchzuschneiden und am jeweiligen IN und OUT Anschluss am Ladebooster anzuschließen. D+ Plus findet sich am Elektroblock und auch die Spannungsfühler der Versorgungbatterie sind am EBL zu finden.

Booster FAQ - häufig gestellte Fragen:

  • Kann ich alleine mit einem Ladebooster mein Wohnmobil autark machen?
    Ich denke eher nein, denn die Fahrzeit müsste schon einige Stunden betragen im eine Batterie wieder zu 100% aufzuladen. Für Bleibatterien beträgt alleine die Absorptionsladezeit 6 Stunden.
    Dazu kommt die Ladezeit bis zu Absorptionsladephase. Sie können also mit 8-10 Stunden Fahrzeit rechnen um eine GEL Batterie wieder zu 100% aufzuladen.
    Da Sie aber in der Praxis selten so lange unterwegs sein werden, müssen Sie trotzdem spätestens alle 7 Tage für mindestens 12 Stunden an die Steckdose um die Batterien wieder richtig auf 100% aufladen zu können.
    Ganz anders sieht es bei Lithium Batterien aus, hier muss die Batterie nicht voll geladen sein, und so lange Ihre Fahrzeit lange genug ist, um ausreichend Energie nachzuladen, können Sie damit autark unterwegs sein.
    Ich habe einige Kunden, die mit Lithium Batterie und Ladebooster komplett autark unterwegs sind.
  • Was bringt ein Ladebooster im Wohnmobil wirklich?
    Im Idealfall, wenn die Versorgungsbatterie leer genug ist, bringt der 30A Ladebooster 30A Ladestrom. Das entspricht einem Kapazitäts Zugewinn in der Batterie von knapp 30Ah pro Stunde Fahrt.
  • Kann ich alleine mit dem Ladewandler Wohnmobil Batterien zu 100% aufladen?
    Natürlich geht das, denn ein B2B arbeitet wie das 230V Ladegerät im Wohnmobil. Wenn Sie also lange genug unterwegs sind, wird die Batterie zu 100% aufgeladen.
  • Wo kann ich den Ladebooster im Wohnmobil am besten platzieren?
    Am besten platzieren Sie den Ladebooster so nah wie möglich an die Aufbaubatterie, jedoch unbedingt zwischen EBL und Starterbatterie.
  • Was passiert, wenn die Solaranlage während der Fahrt auch noch Strom liefert?
    Die Ladeströme addieren sich, beide Geräte sorgen selbstständig für die korrekte Einhaltung der Ladespannung, Somit ist ein Überladen der Batterie ausgeschlossen.
  Warum sollte man einen Ladebooster im Wohnmobil verbauen? Ein Booster verbindet die Starterbatterie mit der Wohnmobilbatterie und ermöglicht so die Batterieladung während der Fahrt.... mehr erfahren »
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Ladebooster
 

Warum sollte man einen Ladebooster im Wohnmobil verbauen? Ein Booster verbindet die Starterbatterie mit der Wohnmobilbatterie und ermöglicht so die Batterieladung während der Fahrt. Das macht im Prinzip auch ein Trennrelais. Aber: Gerade neuere Fahrzeuge ab Euro 5 haben eine geregelte Lichtmaschine, sodass bei einem einfachen Trennrelais die Ladung der Wohnmobilbatterie nicht mehr funktioniert. Im Ladebooster hingegen ist eine Technik verbaut, die diese Ladespannung wieder anhebt. Ein weiterer Vorteil, der auch bei älteren Fahrzeugen zum Tragen kommt: Im Ladebooster kann man eine definierte Ladekennlinie einstellen. So, dass die Wohnmobilbatterie auch dann optimal geladen und nicht überladen wird, wenn man mit vollen Akkus losfährt oder sehr lange Strecken fährt.


Ladebooster max. 60% der Lichtmaschinenleistung.

Vor dem Kauf eines Ladeboosters für das Wohnmobil sollte geprüft werden, welche Leistung die Lichtmaschine bringt. Gerade bei alten (z.B. alte Bullis) wie auch kleinen (Pkw, Minicamper) Fahrzeugen ist eventuell eine recht schwache Lichtmaschine verbaut. Hier läuft man Gefahr, dass die Leistung der Lichtmaschine nicht für den Fahrzeugbetrieb UND die Batterieladung gleichzeitig ausreichend ist. Das wird dann unschön, wenn die Lichtmaschine nicht ausreichend gekühlt wird und überhitzt. 

Die Faustregel besagt: Der Ladebooster sollte maximal 60% des Stroms, den die Lichtmaschine produziert, ziehen. mit einem 12V Ladebooster ist man zu 99% auf der sicheren Seite.

Zumindest, wenn man fährt. Lässt man den Motor im Stand laufen, damit der Ladebooster die Wohnmobilbatterie nachladen kann, ist noch zu beachten: Alte Lichtmaschinen bringen eventuell nicht die 100% Leistung. Neue Lichtmaschinen können im Standgasbetrieb heiß werden.

Meine Empfehlung: 50A Ladebooster von Votronic. Dieser kann auf 30A Ladestrom limitiert werden. Das reicht für die meisten Fälle aus. Bei einer Stunde Fahrt wird die Wohnmobilbatterie um 30Ah wieder aufgeladen. 

Wer sich höhere Ladeströme wünscht, bzw. wer den Ladebooster als primäre Energiequelle nutzen und das Maximum an Ladestrom ziehen möchte, der sollte vorher nochmal schauen, wie viel Leistung die Lichtmaschine bringt. 

Ladebooster im Wohnmobil

Was ist ein Ladebooster / Ladewandler?

Ladebooster ist ein Batterie-zu-Batterie Ladegerät (B2B), mit dem aus einer Batterie (Starterbatterie) eine zweite Batterie (Wohnraumbatterie) während der Fahrt aufgeladen werden kann. Richtigerweise heißen diese Geräte eigentlich Ladewandler. Leider muss ich zu Anfang gleich mal die Illusion aus dem Weg räumen, dass ein 12V Ladebooster, durch das Wort Booster irgendetwas boosten würde. Es ist nichts anderes als ein Batterieladegerät wie man es als 230V Version in jedem Wohnmobil kennt. Jedoch verfügen Ladewandler meist über einige kleine Zusatzfunktion, wir zum Beispiel die Spannungsüberwachung der Starterbatterie, damit diese nicht beim Laden der Aufbaubatterie aus Versehen entladen wird (Votronic Ladewandler). Ladebooster aktivieren sich erst nach dem Start des Motors, durch das D+ Signal der Lichtmaschine automatisch was einen zusätzlichen Schutz vor Entladung der Starterbatterie ist. Nur wenn der Motor läuft, kann der Ladebooster Wohnmobil Batterien laden.

So funktioniert ein Ladebooster: Wohnmobil Aufbaubatterien während der Fahrt aufladen.

Ladebooster werden zwischen Versorgungsbatterie und Starterbatterie angeschlossen. Nach dem Motorstart schalten sich Ladebooster selbstständig ein, warten bis die Lichtmaschine die Starterbatterie aufgeladen hat, und beginnen dann mit dem Laden der Wohnraumbatterie. Ladewandler heben die Eingangsspannung auf die vorgeschriebene Ladespannung der Versorgungsbatterie an, was zu einer schnelleren und besseren Batterieladung führt. Ständig werden alle Batteriespannungen überwacht. Ein Spannungsabfall durch zu geringe Kabelquerschnitte werden vom Ladebooster ausgeglichen.

Lohnt der Einbau eines 12V Ladebooster im Wohnmobil?

Früher hat man immer gesagt, mit ausreichend dicker Verkabelung zwischen der Starterbatterie und der Bordbatterie kann man sich einen Ladebooster sparen. Seit der Abgasnorm Euro 5 sieht es jedoch anders aus. Meine Erfahrung an Kundenfahrzeugen zeigt, dass je nach Hersteller und Schadstoffklasse die Ladespannung der Lichtmaschine nach nicht nachvollziehbaren Parametern nach einer gewissen Fahrzeit abgesenkt wird. Ich habe schon nach 30 Minuten Fahrzeit eine Ladespannung von nur noch 13,2-13,5V an der Lichtmaschine gemessen. Das bedeutet natürlich, dass die Aufbaubatterie im Wohnmobil ohne Ladebooster nur noch sehr langsam bis gar nicht mehr geladen wird. In bestimmten Fällen kam es sogar zu einer Entladung der Aufbaubatterie kommen. Vor allem dann, wenn für die Fahrzeit viele elektrische Verbraucher im Fahrzeug, wie Licht, Scheibenwischer, Sitzheizung... , in Betrieb sind. Bei Lithium Batterien (LiFePo4) kommt es sogar noch eher zum Entladen, da diese mit 13,3V deutlich über der Normalspannung von Bleibatterien liegen. Bei Wohnmobilen ab Euro 5 macht somit ein Ladebooster auf jeden Fall Sinn. Votronic Ladebooster haben diese Problematik durch eine spezielle Spannungsanpassung der Eingangsspannung hervorragend im Griff und laden die Aufbaubatterie auch bei Euro 5 und Euro 6 Fahrzeugen schnell und zuverlässig auf.

Welchen Ladebooster soll ich kaufen?

Das Angebot der Ladewanlder deckt alle Anforderungen im Campingbereich umfassend ab. Von 20-90A Ladestrom kann ich für fast jeden Einsatzbereich den passenden Ladewandler anbieten. Nachfolgend eine kurze Erklärung der verschiedenen Ladewadler: 

  • 12V Ladebooster 
    Ladebooster die beidseitig nur mit 12V arbeiten (Standard Wohnmobil). Beginnend beim kleinen VCC1212 30 Ladebooster der für alle Wohnmobile bis 300 Ah Batteriekapazität geeignet ist, folgt die Serie Ladebooster 12V Li/Pb von 50, 70 & 90 Ampere. Alle drei Ladewandler können im Ladestrom begrenzt werden und alle 12V zu 12V Wandler haben die Funktion der Ladeerhaltung der Starterbatterie, wenn die Wohnraumbatterie voll aufgeladen ist.
  • 24V Ladebooster
    24V Ladebooster von Votronic gibt es in vier Ausführungen von 25-45A. 24V Ladewandler können aus den 24V Starteratterien 12V Wohnraumbatterien laden. 
  • Ladebooster für Wohnwagen
    Speziell für Gespanne gibt es einen Ladebooster mit 20A Ladestrom, damit die Steckdose der Anhängekupplung nicht überlastet wird. Wohnwagen Ladewandler können genauso alle gängigen Batterietypen im Wohnwagen aufladen. 
  • VBCS Triple (Ladegerät + Ladebooster + MPPT Laderegler)
    Vor allem für Selbstausbauer interessant ist der 12V Kombilader VBCS Triple mit Ladewandler, 230V Batterieladegerät und MPPT Solarladeregler. Mit nur einem Gerät haben Sie alle Ladequellen abgedeckt. Leider verträgt der MPPT Regler nur eine geringe Solarspannung, weshalb es nicht möglich ist, mehrere Module in Reihe zu halten! 
  • VAC Triple (Batterieladegerät + Ladewandler)
    Ladewandler und Ladegerät, welches auch mehr Ladestrom für die Starterbatterie bereitstellt. Eher ein Nischenprodukt, welches nur für besondere Einsatzzwecke dient. 

Meine Ladewandler Empfehlung

Wer nicht viel umbauen möchte, dem empfehle ich den 50A Ladewandler von Votronic. Er ist auch für schwächere Lichtmaschinen nutzbar, kann beispielsweise auf 30A limitiert werden. Wir haben auch einen 30A Ladebooster für 12V im Sortiment, jedoch ist der 50A von Votronic meiner Erfahrungen nach das zuverlässigere Modell.

Bei höheren Ladeströmen sollten Sie vorher die Kabelquerschnitte überprüfen. In den meisten Fällen müssen dickere Kabel zwischen Ladewandler und den Batterien verlegt werden. Die Leitungen und auch das Trennrelais im Elektroblock sind meist nicht für hohe Ströme ausgelegt. Daher lässt sich meist nur ein 25A  oder 30A Ladebooster nachrüsten. 25-30A Ladestrom kann fast jedes Wohnmobil und das ist ausreichend für Batteriebänke bis 300Ah. Wenn Sie einen größeren Ladebooster einbauen wollen, muss die Verkabelung geprüft werden, 14mm² sollten hier mindestens liegen, sonst muss eine zusätzliche Leitung verlegt werden, was je nach Fahrzeug einen deutlichen Arbeitsaufwand bedeuten kann. Der Standardmäßige Anschluss zwischen Starterbatterie und Elektroblock (Trennrelais) kann beim 50A Ladebooster oft auch nicht erfolgen, da der Elektroblock meist den hohen Dauerstrom von 50A nicht gewachsen ist. Also Vorsicht - befragen Sie im Zweifel den Hersteller des EBL nach einer Freigabe für den maximalen Ladestrom.

schaltplan-ladebooster

Ladebooster einbauen

Der Einbau eines kleinen Ladebooster gestaltet sich recht einfach. Der Booster wird so nah wie möglich am Elektroblock angeschlossen. Dazu wird der Booster in die Leitung der Starterbatterie eingeschleift. Im Idealfall reicht es sogar schon aus, Plus und Minus der Ladekabel einfach durchzuschneiden und am jeweiligen IN und OUT Anschluss am Ladebooster anzuschließen. D+ Plus findet sich am Elektroblock und auch die Spannungsfühler der Versorgungbatterie sind am EBL zu finden.

Booster FAQ - häufig gestellte Fragen:

  • Kann ich alleine mit einem Ladebooster mein Wohnmobil autark machen?
    Ich denke eher nein, denn die Fahrzeit müsste schon einige Stunden betragen im eine Batterie wieder zu 100% aufzuladen. Für Bleibatterien beträgt alleine die Absorptionsladezeit 6 Stunden.
    Dazu kommt die Ladezeit bis zu Absorptionsladephase. Sie können also mit 8-10 Stunden Fahrzeit rechnen um eine GEL Batterie wieder zu 100% aufzuladen.
    Da Sie aber in der Praxis selten so lange unterwegs sein werden, müssen Sie trotzdem spätestens alle 7 Tage für mindestens 12 Stunden an die Steckdose um die Batterien wieder richtig auf 100% aufladen zu können.
    Ganz anders sieht es bei Lithium Batterien aus, hier muss die Batterie nicht voll geladen sein, und so lange Ihre Fahrzeit lange genug ist, um ausreichend Energie nachzuladen, können Sie damit autark unterwegs sein.
    Ich habe einige Kunden, die mit Lithium Batterie und Ladebooster komplett autark unterwegs sind.
  • Was bringt ein Ladebooster im Wohnmobil wirklich?
    Im Idealfall, wenn die Versorgungsbatterie leer genug ist, bringt der 30A Ladebooster 30A Ladestrom. Das entspricht einem Kapazitäts Zugewinn in der Batterie von knapp 30Ah pro Stunde Fahrt.
  • Kann ich alleine mit dem Ladewandler Wohnmobil Batterien zu 100% aufladen?
    Natürlich geht das, denn ein B2B arbeitet wie das 230V Ladegerät im Wohnmobil. Wenn Sie also lange genug unterwegs sind, wird die Batterie zu 100% aufgeladen.
  • Wo kann ich den Ladebooster im Wohnmobil am besten platzieren?
    Am besten platzieren Sie den Ladebooster so nah wie möglich an die Aufbaubatterie, jedoch unbedingt zwischen EBL und Starterbatterie.
  • Was passiert, wenn die Solaranlage während der Fahrt auch noch Strom liefert?
    Die Ladeströme addieren sich, beide Geräte sorgen selbstständig für die korrekte Einhaltung der Ladespannung, Somit ist ein Überladen der Batterie ausgeschlossen.